Laufbericht von Florian Bechtel
Auszug: "Ich habe mich irgendwie mutlos, alleine und fehl am Platze gefühlt. Um mich herum waren nur Wanderer und keiner sprach Deutsch. [...] Als es dann losging, war mein erstes Teilziel mich wieder warm zu
laufen, da ich, in Erwartung einer heißen Sommernacht, in Shorts und Tshirt unterwegs war, und nur für die Wartezeit im Startblock einen Müllsack übergezogen hatte. [...] In der Halle ist Discomusik und Beleuchtung, ein Biergarten für Läufer und Zuschauer, die Verpflegungsstation und alles andere in bunter Mischung, als würde eine Marathonstrecke durch eine Disco führen: cool. [...] Für mich war an der Stelle Ende, es machte einfach keine Spaß; nicht ein einziger Schritt von diesem Lauf hat Spaß gemacht. Es war einfach nur kalt und naß. Bäh!"
Laufbericht von Jürgen "FunRunny" Hoffmann
Auszug: "Langsam füllte sich der Platz mit Wanderern und der Himmel mit Wolken. [...] Dann endlich um 21:00 Uhr der Start, langsam schob sich der Tross der 8000 vorwärts. [...] Gelaufen wurde bis jetzt auf asphaltierten Straßen und Wegen, absolut kein Autoverkehr. Übrigens, wenn es nicht regnete, schüttete es. [...] Schon beeindruckend, wie die Einwohner der Orte den Dodentocht feierten. Sie saßen auf Stühlen unter Regenschirmen am Straßenrand, wer sind hier die Verrückten, die Teilnehmer oder die Zuschauer? In den Garagen waren Musikanlagen aufgebaut, Straßengrillfeste wurden trotz Regen gefeiert und in den Dörfern gab es Zelte mit jeder Menge Remmidemmi. [...] Besser geht es nicht."
Laufbericht von Frank Hildebrand
Auszug: "Am Anmeldezelt dann eine riiieeeesen Schlange. Wollen die sich etwa noch alle anmelden? [...] Es sind doch einige Tausend Wanderer (mit einigen Tausend Regenschirmen -- braucht man eigentlich gar keinen Waffenschein für die Dinger??) unterwegs. [...] Die Verpflegung ist so gut wie das letzte Mal. [...] Auch dieses Jahr war der Dodentocht wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Hier wird mehr geboten, als bei City-Marathons; und das für rund 1/3 des Startgeldes. Die Versorgung ist nahezu perfekt, die Abstände der Verpflegungsstellen sind es, alle Straßen sind gesperrt, an fast allen Abzweigungen stehen Streckenposten, die Überquerung von Hauptstraßen wird sogar durch Polizei abgesichert."